Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sekel, m.

sekel, m.
1)
für seckel, säckel, s. theil 8, 1618 f. und 9, 2805; schmalkaldisch sêkel tasche. Vilmar 382.
2)
im alten testament name eines gewichts, besonders für gold und silber, s. säckel 5, theil 8, 1619:
das kriegsgeräthe — glaubt mir kek
frasz zehen sekel silbers weg.
Schiller 3, 172.
aus hebr. לקֶשֶׁ, gewicht, abgewogenes metallstück als münze; also ist die schreibung mit ck hier unberechtigt.
3)
in Wien sekeln, (fusz-)socken. Hügel 148ᵇ (für söckel?).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 403, Z. 34.

sickeln, verb.

sickeln, verb.
harnen, urin lassen; nur nassauisch, s. Kehrein 1, 376. Pfister 275. iterativ- (deminutiv-) bildung zu seichen (bez. dessen stammworte sîhan-sîgan, mit anlehnung an sickel?).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 756, Z. 18.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„sickeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sickeln>, abgerufen am 17.10.2021.

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