Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siebbein, n.

siebbein, n.
ein aus dünnen, feinlöcherigen platten zusammengesetzter knochen des kopfes, von der hirnschale bis in die nase reichend, auch siebförmiges bein, os cribriforme Adelung. Nemnich, ethmoides ebenda; os basilare, subter crassam meningam à dextrâ laevâque pertusum. Stieler 125; sieb-bein, im kopf wo die nas-löcher anfangen, ein bein voll löcher, wodurch der geruch geht, os cribrosum, cribriforme. Frisch 2, 273ᶜ; auch bei thieren, s. Behlen 5, 618. — dazu siebbeinnaht, f. ethmoidalis sutura. Nemnich.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 778, Z. 53.

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Zitationshilfe
„siebbein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siebbein>, abgerufen am 26.10.2021.

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