Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siebengescheid, adj.

siebengescheid, adj.
der sich besonders gescheid dünkt, vgl. neungescheid theil 7, 682, besonders im bair.-fränk. üblich, s. Schm. 2, 209 (simgscheid). Frommann 3, 354. 359, 4. 5, 181. 6, 467. Wander 4, 554: ehr'nhafter sitz'st wohl 'n der ausnahm', wenn du dir nix merken laszt, als wenn du lärm schlagst und af'n hof zum g'spött 'n leuten als der g'foppte sieb'ng'scheidte unter d' augen gehst. Anzengruber³ 1, 185;
ach heiland! es ist ein rechtes kreuz
mit solchem siebengescheiten kind!
P. Heyse Wolfram von Eschenbach 18.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 808, Z. 40.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siebengescheid“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siebengescheid>, abgerufen am 28.10.2021.

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