Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siebenströmig, adj.

siebenströmig, adj.
in sieben strömen sich ergieszend Campe, vom Don:
welcher pflegt den Tanais zu trincken,
der sieben-strömig ist.
Opitz 1, 210 (Seneca. Trojanerinnen, 1, v. 10, vgl. die anm. s. 250);
vom Nil:
ich wil des Nilus güsse,
wenn siebenströmig er der Isis äcker netzt.
Mühlpfort s. 36;
(Cäsar,) der die papyrusfluten des siebenströmigen Nilus
mit siegprangender flotte durchdrang.
Voss Ovids verwandl. 2, s. 375 (60, 3).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 821, Z. 73.

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Zitationshilfe
„siebenströmig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siebenstr%C3%B6mig>, abgerufen am 27.10.2021.

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