Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siebplatte, f.

siebplatte, f.
ausdruck der anatomie, eine feine durchlöcherte haut hinten im auge, wodurch das mark vom sehnerven dringt Campe, lamina cribrosa s. horizontalis ossis ethmoidei Nemnich, vordere durchbohrte stelle Meckel 3, 489: sie (die nasenhöhle) ist hinten von der hirnschale durch eine scheidewand, welche vom riechbein herrührt, abgeschlossen. diese ist von vielen kleinen löchern durchbohrt, zum durchgang der riechnerven, und heiszt daher siebplatte. Oken 4, 29.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 837, Z. 39.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siebplatte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siebplatte>, abgerufen am 24.10.2021.

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