Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siebsetzen, n.

siebsetzen, n.
'das waschen der zerquetschten, erzhaltenden gesteine auf sieben aus draht, welche an einer schwingstange hängen und unter fortwährendem wenden und schütteln in ein bottich mit wasser getaucht werden, wodurch die masse sich nach ihrem specifischen gewichte im siebe absetzt, die erze am boden des siebes bleiben, die erzlosen (tauben) gesteine sich aber darüber lagern'. Scheuchenstuel 225. vgl. Karmarsch-Heeren³ 1, 234. 8, 305. 311. dazu siebsetzer, m. arbeiter im hüttenbau, der die beschriebene arbeit verrichtet, auch siebwäscher genannt. Adelung. Jacobsson 4, 155ᵇ, vgl. Karmarsch-Heeren³ 8, 311; siebsetzmaschine, f. 311 ff.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 837, Z. 61.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siebsetzen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siebsetzen>, abgerufen am 24.10.2021.

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