Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siedepfanne, f.

siedepfanne, f.
pfanne, in der etwas gesotten wird Adelung: pregel- sive siedepfanne, frixorium (vgl. brägeln, bregeln schmoren, theil 2, 291. 353) Stieler 1433. besonders gewerblich: siedepfannen, sind bleyerne, kupferne, auch eiserne pfannen oder kessel, worinn allerley laugen und salze gekocht und kristallisiert werden, z. b. in den vitriol-, alaun-, salpeter- etc. hütten. Jacobsson 4, 157ᵇ. daneben siedepfanne für schwefelpfanne und s. zum vitriol speciell angeführt; in salzwerken pfanne, in der sole gesotten wird (vgl. sieden II, B, 2. 8, g), zum unterschiede von der gradierpfanne. Adelung.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 881, Z. 33.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siedepfanne“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siedepfanne>, abgerufen am 19.10.2021.

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