Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siedepunkt, m.

siedepunkt, m.
der hitzegrad, bei der wasser (oder eine andre flüssigkeit) siedet, bez. (eigentlich) der denselben anzeigende punkt eines thermometers. Campe. Karmarsch-Heeren³ 1, 8, vgl. ferner 109. 2, 731. 5, 29. 10, 166. häufig bildlich verwendet: seine sympathie stieg auf den siedepunct; die haltung der bischöfe brachte die wuth der universitarier zum siedepunkt. hist.-pol. blätter bd. 123 (1899), s. 253. bei J. Paul dafür siedpunkt: siedpunkt der freundschaft. Hesp. 3, 150; die inspirierten vokalpunkte (im hebr. texte des alten test., an die nach einigen symbolen geglaubt werden soll) — diese blasenbrennenden sied- und fokalpunkte des gewissens. biogr. belust. 1, 164.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 881, Z. 43.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siedepunkt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siedepunkt>, abgerufen am 22.10.2021.

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