Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siegesbotschaft, f.

siegesbotschaft, f.:
weibern wird die siegsbotschaft in den mund gegeben, weil Deborah und Jael die entscheiderinnen waren. Herder 12, 66 Suphan; etwas weiter unten: er erweckte helden und sofort auch siegesbothschaft. ebenda; panischer allarm, leere siegesbotschaften schwanken durch einander. Göthe 6, 200; als endlich der kaiser die grosze siegesbotschaft seinen freunden meldete. Giesebrecht kaiserzeit 5, 307; es liesz sich doch nicht vergessen, wie andächtig einst in den tagen der groszen siegesbotschaften das deutsche heer den worten des dichters gelauscht hatte. Treitschke d. gesch. 2, 90.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 920, Z. 62.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siegesbotschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siegesbotschaft>, abgerufen am 18.10.2021.

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