Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siegesfeld, n.

siegesfeld, n.:
in Rhamnus stand es (das siegesdenkmal) vom siegesfelde Marathon nicht weit entfernt. Herder 15, 404 Suphan;
wie feurig brannten wir,
zu stehn mit ihm im siegesfeld.
Gleim 4, 4;
wenn heut ein geist herniederstiege,
zugleich ein sänger und ein held,
ein solcher, der im heilgen kriege
gefallen auf dem siegesfeld.
Uhland ged. (1864) 91;
in dieser zeit, so reich an schönem sterben, ...
ward dirs nicht, auf dem siegesfeld erschlagen,
den heilgen eichenkranz dir zu erwerben.
128;
da, wie der sturm sein theures haupt umbrauset,
verwünscht, verlästert von des pöbels wuth,
der jetzt auf unsrem siegesfelde hauset,
das, was ihn schützte, war der truppen muth.
Bismarck ged. u. erinn. 1, 39.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 921, Z. 60.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siegesfeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siegesfeld>, abgerufen am 26.10.2021.

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