Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siegesgott, m.

siegesgott, m.
gott, der sieg verleiht, s. Campe: er (Chlodowech) beschlosz, sich Christus, dem gottessohne, anzugeloben, wenn er der siegesgott sei. 'gewährst du mir sieg', betheuerte er, 'so will ich an dich glauben'. Giesebrecht kaiserzeit 1, 78;
nun so kehre
der siegesgott auf ewig dir den rücken,
wie du dem väterlichen reich.
Schiller 13, 207 (jungfrau von Orl. 1, 5).
übertragen:
wir kommen, unser siegesgott,
held Friedrich, ist voran!
Gleim 4, 15.
dazu siegesgöttin, f. Campe (Nike, Victoria).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 924, Z. 55.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siegesgott“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siegesgott>, abgerufen am 27.10.2021.

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