Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siegespreis, m.

siegespreis, m.
adorea, laus victoriae. Stieler 1477, vgl. siegeslohn und siegerpreis: eine einmischung konnte nur die tendenz haben, uns Deutschen den siegespreis vermittelst eines congresses zu beschneiden. Bismarck ged. u. erinn. 2, 102; hatte Albrecht einst mit den Welfen um das herzogthum Sachsen .. gestritten, so war von ihm ein solcher siegespreis längst nicht mehr erstrebt worden. Giesebrecht kaiserz. 5, 689; der siegespreis gebührte unbestritten Mailand, welches nach so vielem miszgeschick nun seine hervorragende stellung in der Lombardei wieder gewann. 792;
auf den boden glitt die Türkin: 'wohlgethan!
sollst zum siegespreis ein lustig kränzlein han'.
Spitteler balladen (1886) s. 135.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 929, Z. 33.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siegespreis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siegespreis>, abgerufen am 22.10.2021.

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