Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siegeston, m.

siegeston, m.:
so wird der name vaterland, monarch, monarchin für ihn ein siegston sein, der seine adern anglüht. Herder 1, 23 Suphan; als darauf unter abermaligem geläute der glocken und den siegestönen der rauschenden musik der zug sich wieder heim nach der kirche bewegte, da faszte Ivo das kruzifix mit beiden händen fest. Auerbach dorfgesch. 1, 120 (es ist von einer priesterweihe die rede);
im allerhöchsten siegeston,
mehr psalm als siegeslied.
Gleim 4, 45;
sie (die leier) brauszt dahin im siegeston.
Schiller 1, 268, var.;
der jammer stirbt im höchsten siegestone.
Körner 1, 69 Fischer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 931, Z. 73.

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seufzung siegeswonne
Zitationshilfe
„siegeston“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siegeston>, abgerufen am 26.10.2021.

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