Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

siek, m.

siek, m.
sumpfige niederung, ein nd. wort, sîk, besonders in flurnamen. Schambach 192ᵃ, siek grasstreife, rain zwischen äckern Klein 2, 155, ebenso Jacobsson 7, 349ᵃ; nhd. bei Stieler 1654 verzeichnet: siek, der, est locus depressus, et aquosus, unde volunt dici Sicambros u. s. w. so schon mnd., s. Schiller-Lübben 4, 206ᵇ: gefragt, wehm die herstrassen von den sieben Soden biss in die tieffen siecke auff die brücken vor Reppenstedt zustehe? Grimm weisth. 3, 227 (Solzhausen bei Lüneburg, vom j. 1577); vor dem Siecke uf über den Hauweg. 303. ostfries. auch sieke, f., s. das. 3. es ist jedenfalls mit seigen, siegen, sickern verwandt, vgl. das letztere, sp. 756, und ten Doornkaat Koolman 3, 182ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 951, Z. 58.

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Zitationshilfe
„siek“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/siek>, abgerufen am 21.10.2021.

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