Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sielacht, f.

sielacht, f.
der landbezirk oder die gemeinde, deren gebiet durch ein siel abgewässert wird und die zu seiner unterhaltung verpflichtet ist. Adelung. Jacobsson 4, 162ᵃ; districtus claustralis, alle inwohner, die an solcher schleusse theil haben, denen sie mit wasser abführen dienet. Frisch 2, 276ᶜ; nd. wort, s. brem. wb. 4, 787. Stürenburg 246ᵃ. ten Doornkaat Koolman 3, 183ᵃ; dafür auch schleus(en)einigung, nd. slüsenigung, s. theil 9, 660 f.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 953, Z. 42.

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Zitationshilfe
„sielacht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sielacht>, abgerufen am 17.10.2021.

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