Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

signet, n.

signet, n.
kleines siegel, handsiegel, petschaft, das mlat. signetum, das seinerseits auf franz. signet (zu signe) zurückgeht. du Cange 7, 481ᵇ, signet, signeet, signetum Dief. 533ᵇ (anfang des 16. jahrh.), signet(t), singenet Schiller - Lübben 4, 206ᵇ, von Adelung als noch in den kanzleien zuweilen gebraucht bezeichnet: zu urkŭnt mit meiner handt geschrieben, und mit meinem signet befestiget. Cunrat Schwabach quittung vom 3. oct. 1510; ich hab auch gemelter nessel bletter in meinem signet, dieweil meine vorältern inn ihren signeten und zeichen die allwegen gebraucht, fürter wöllen ehren und behalten. Hieron. Bock (herausg. von Sebiz 1577) vorrede c 1ᵃ; darunder ... sein signet oder pittschaft drücket. Kirchhof milit. discipl. 211.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 965, Z. 69.

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Zitationshilfe
„signet“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/signet>, abgerufen am 23.10.2021.

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