Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silbenklauber, m.

silbenklauber, m.
der es gar zu genau mit den worten und dem wortverstande nimmt. Campe (als niedriges, aber nicht verwerfliches wort bezeichnet). vgl. silbe II, 3: ich sollte ein silbenklauber werden? Benzel-Sternau bei demselben;
eher nicht an eure herzen klopf' ich an, an eure pforten,
bis das schönste nicht gethan ich, eine grosze that in worten,
welche kalte sinne glühn macht, lob erpreszt von silbenklaubern,
selbst den feinden musz gefallen und die freunde ganz bezaubern.
Platen 66ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 971, Z. 57.

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Zitationshilfe
„silbenklauber“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silbenklauber>, abgerufen am 17.10.2021.

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