Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberband, n.

silberband, n.
1)
silbernes, silberdurchwirktes band. Campe:
was sollen frantzen, knötgen, gold und silberband?
Felsenburg 2, 449;
im vergleich:
ob dem felsenpfade
schimmert die kaskade,
wie ein flatternd silberband.
Matthisson (1794) 89;
bildlich:
ein voller blumenstrausz, so weit es reicht,
vom silberband der Donau rings umwunden —
hebt sich's (Österreich) empor zu hügeln voller wein.
Grillparzer 5 (1887), 90.
2)
bezeichnung eines fisches, clupea atherinoïdes. Nemnich 1, 1071.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 986, Z. 12.

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Zitationshilfe
„silberband“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberband>, abgerufen am 25.10.2021.

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