Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberbarren, m.

silberbarren, m.
gediegenes silber in barren, langen viereckigen stäben. Adelung (oder in gröszeren stücken von andrer form), auch silberbarre, f. ebenda. silberbarren, frusta argenti non cusi. Apin gloss. (1728) 497, silber in langen stücken, das aus Amerika nach Spanien kommt, frusta argenti majora. Frisch 2, 277ᵇ, grosze stücke unverarbeitetes silber, in stangen, kuchen und klumpen, welche jährlich aus Amerika mit der silberflotte nach Spanien kommen. Jacobsson 4, 168ᵃ: man kaufft solches (das silber) ... von bergwercken in oder ausser Deutschland in silberbarren, als in welcher gestalt es uns auch über Spanien aus America zugeführet ... wird. öcon. lex. (1744) 2726;
Plutus soll mit allen narren
stutzen, dasz durch unsre macht,
nicht durch seine silberbarren,
edle wollust beiden lacht.
Göckingk lieder zweier lieb. (1779) 98;
die silberbarren bringt
ins vorgemach zu dem gemünzten gold.
Platen 197ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 986, Z. 28.

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Zitationshilfe
„silberbarren“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberbarren>, abgerufen am 22.10.2021.

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