Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberblau, adj.

silberblau, adj.
bläulich weisz wie silber. Campe: bis ein flug hellschreiender wanderfalken, deren silberblaue flügel und weisze brüste im ersten frührot blitzten, über den wald flog und mich weckte. Keller 3 (1899), 129;
zuletzt erreichten sie den rand
von einem silberblauen teiche.
Ramler fabellese 3, 6;
von oben durch der kuppel öfnung wirft
der mond den bleichen silberblauen schein.
Schiller 11, 52;
niedersteigen will ich, strahlen
soll von mir der freudenschein
in des Neckars frohen thalen
und am silberblauen Main.
Schenkendorf frühlingsgrusz a. d. vaterland 2.
als neutr.:
des mondes stiller schimmer senkt
auf alle wesen ruh; ...
wie wolkenlos der himmel lacht
in hellem silberblau!
Herder 29, 128 Suphan.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 989, Z. 4.

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Zitationshilfe
„silberblau“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberblau>, abgerufen am 16.10.2021.

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