Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberblech, n.

silberblech, n.
zu blech geschlagenes silber. Adelung. Jacobsson 4, 168ᵃ: einige führten hölzerne schüsseln mit dünnem silberblech überzogen ... an den hüten, oder lieszen sie an dem gürtel herunterhängen. Schiller 7, 201; Immo griff in den beutel, den ihm der abt geschenkt hatte, und legte der frau eine handvoll runden silberblechs (geld) in den schosz. Freytag 9 (1897), 114. vereinzelnd, stück silberblech:
als denn wiegt man die blechlein abe,
das man gleich gold und silber habe.
wirfft ein silberblech zu dem gold (und schmilzt beides, um das gold zu vermehren).
Rollenhagen froschm. N 7ᵃ.
in deminutivform silberblechlein, n. stückchen silberblech. Adelung.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 989, Z. 23.

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Zitationshilfe
„silberblech“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberblech>, abgerufen am 22.10.2021.

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