Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberblinkend, part.

silberblinkend, part.
von oder wie silber blinkend, nach II, 8, c:
Helena erbangte drob,
und ging, in silberblinkendes gewand
verhüllt (κατασχομένη ἑανῷ ἀργῆτι φαεινῷ), tiefschweigend
Cythereen nach.
Bürger 155ᵇ (Il. 3, 419);
stracks verhüllte sie sich in den silberblinkenden schleier
(ἀργεννῇσι καλυψαμένη ὀθόνῇσιν).
208ᵃ (Il. 3, 141).
nach II, 9, c, α:
wie Blandusiens quell rausche der afterwelt
deine lispel, o bach, tanze der enkelin
silberblinkend vorüber.
Hölty 103, 3 Halm.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 990, Z. 83.

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Zitationshilfe
„silberblinkend“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberblinkend>, abgerufen am 17.10.2021.

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