Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberborn, m.

silberborn, m.,
dasselbe wie silberquell:
der laute ton von zither, flöt' und horne
durchscholl den burghof, hallte durch's gestein,
und drang hinab, wo tief im silberborne
die meerfrau wohnte mit drei töchterlein.
Platen 318ᵃ.
in freier anwendung:
aus des trostes silberborn,
dem der schmerz entweichet,
bist (du, o mond) ein vollgeschenktes horn,
das ein engel reichet.
Ludwig 1 (1891), 31.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 992, Z. 31.

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Zitationshilfe
„silberborn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberborn>, abgerufen am 21.10.2021.

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