Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberfüszig, adj.

silberfüszig, adj.
im sinne von silberfusz 2, dem griech. ἀργυρόπεζος entsprechend: ich wollte, du müsztest des alten Oceans silberfüssige töchter alle beschlafen. Fr. Müller 1, 140;
den blicken der Here
war die silberfüszige (ἀργυρόπεζα) tochter des alternden Nereus,
ihrem forschenden geiste der göttinn gebet nicht entgangen.
Stolberg 11, 34 (Il. 1, 538);
denn sie hatt' es gesehn, wie er sich berathschlagt mit der
silberfüszigen Thetis, der tochter des alternden meergotts.
Bürger 192ᵇ (die gleiche stelle);
aber nicht achtlos,
hatt' es Here bemerkt, wie geheim rathschlagte mit jenem
Nereus' tochter, des greises, die silberfüszige Thetis.
Voss Il. 1, 538.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1001, Z. 20.

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Zitationshilfe
„silberfüszig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberf%C3%BCszig>, abgerufen am 17.10.2021.

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