Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberfittig, m.

silberfittig, m.
silberner oder silberartiger fittig:
und der geist emporgerufen
schwebet leuchtend auf den stufen,
und des thurmes wände funkeln,
wo sein silberfittig streift.
Brentano 3, 380.
bildlich:
fern leuchtet Rom und Griechenland
durch die getheilte nebelwand,
von Plato's silberfittigen gehoben
schwebt fromm und stolz der junge geist nach oben.
Vischer auch einer 2 (1879), 382.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 998, Z. 57.

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Zitationshilfe
„silberfittig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberfittig>, abgerufen am 20.10.2021.

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