Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silbergang, m.

silbergang, m.
im bergbau, vena argenti. Dasypodius. Hulsius (1616) 298ᵇ. Frisch 2, 277ᵇ, crudaria Stieler nachsch. 27ᵇ, silberhaltiger erzgang. Adelung. Jacobsson 4, 172ᵇ (von silberhaltigen quarzadern): glantz, welches die Lateiner galenam nennen, ist ein glauch oder glün metall, bricht gern auff silbergengen. Mathesius Sar. 101ᵇ; auch wahre erzgänge liegen mehrfältig in grünstein. so die mehrsten silbergänge in Siebenbürgen und Ungarn. Oken 1, 834.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1001, Z. 39.

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Zitationshilfe
„silbergang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silbergang>, abgerufen am 21.10.2021.

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