Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silbergeschmeide, n.

silbergeschmeide, n.
silbernes geschmeide Jacobsson 4, 173ᵃ, heute wol nur von silbernem schmuck, wie ihn der silberschmied verfertigt, früher auch von anderem, was der silberschmied herstellt, argentarie, cose fatte d'argento come catene, borchie etc. Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 811ᵃ, vasa argentea Stieler 1880, verkürzt silbergeschmeid, argentum elaboratum, factum. Frisch 2, 277ᵇ, mhd. silbergesmîde (s. unten. vgl. auch silbergesmyde, argentarius. Dief. 47ᵇ), mnd. sulversmide Schiller-Lübben 4, 465ᵃ: (die gemeinen frauen) sullent ouch ûf irn schuohen tragen ein gelweʒ vänle, dâ mit man si erkenne, und sullent niht vêhe vedern tragen noch silbergesmîde. stadtrecht v. Meran in Haupts zeitschr. 6, 425, 13; es begibt sich offtmals, dasz in einem brand, silbergeschmeidt, gelt, kupffer und andere metalln, untereinander geschmeltzt zusammen kommen. Ercker beschreib. d. erz- u. bergwerksarten (1580) 34ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1004, Z. 72.

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Zitationshilfe
„silbergeschmeide“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silbergeschmeide>, abgerufen am 18.10.2021.

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