Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silbergulden, m.

silbergulden, m.
aus silber geprägter gulden Campe, silbergülden, florenus argenteus, alias keysergülden, Caesareus. Stieler 680, fiorino d'argento Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 811ᵇ, später aufgekommen als die aus gold geprägten gulden, die eigentlich allein die bezeichnung gulden (goldne münze) verdienen, dann aber von den silbergulden als goldgulden (s. dies oben) unterschieden werden: 's is nur a irdenes weinkrügel mit paar hundert silbergulden (darin). Anzengruber 4 (1897), 59; wobei sich die Simmerl-Sephin nicht spotten liesz und den gröszeren teil der zeche auf sich nahm und auch beim darauffolgenden tanzvergnügen ihre silbergulden auf den musikantentisch warf. 160.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1010, Z. 26.

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Zitationshilfe
„silbergulden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silbergulden>, abgerufen am 16.10.2021.

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