Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberkalk, m.

silberkalk, m.
in einen kalkartigen körper verwandeltes silber Adelung, ein mehlartiger körper, der entsteht, wenn man in scheidewasser aufgelöstes silber mit salz aus dieser lösung fällt. Jacobsson 4, 173ᵇ, in älterer sprache auch silberkalch: ein silberkalch, dessen ein halb quintl. zu fiebern, und zu venerischen kranckheiten heilsamlich gebrauchet wird. Jablonski lex. (1721) 721ᵇ; silberkalk abzusüszen, durch wiederholtes kochen mit wasser von dem säuregehalt befreien. Jacobsson 4, 173ᵇ; silberkalk zu trocknen und zu schmelzen. ebenda.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1014, Z. 79.

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Zitationshilfe
„silberkalk“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberkalk>, abgerufen am 17.10.2021.

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