Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberknecht, m.

silberknecht, m.
argentarius Chytraeus nomencl. saxon. (1597) bei Frisch 2, 277ᶜ, im sinne von silberdiener: als der silberknecht (der eine 'credenz' mit silbergeschirr zu hüten hatte) in der nacht erwacht nach dem ersten schlaff. Zimm. chron.² 2, 579, 3; vons herrn ammeisters stub all nacht wirds silbergeschir durch die schildwacht begleidt, ins herrn ammeisters hausz. scharwechter hauptmann geht vorausz. demselben volgt die schwefelpfann, darauff der silberknecht, alsdann die herrnknecht und thurnhüter auch. Straszburger quelle von 1606 bei Scherz-Oberlin 1500.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1017, Z. 46.

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Zitationshilfe
„silberknecht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberknecht>, abgerufen am 27.10.2021.

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