Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberknopf, m.

silberknopf, m.
silberner knopf, schon mhd.:
die hôhen heten sich gefliʒʒen
ûf irn hüeten silberknophe.
Ottokar 8004 Seemüller;
wie prangst du mit silberknöpfen,
mit seidenausgenähtem tuch.
wunderhorn 2, 244 Boxberger;
Hans (auf's wamms deutend).
seht ihr die silberknöpfe? Golo. nun, was soll's?
Hans. mich kränkte eure rede von vorhin,
drum warf ich rasch mich in mein sonntags-wamms.
Hebbel 1 (1891), 198.
silberknöpfchen heiszt in Pommern eine pflanze, der wilde bertram, achillea ptarmica (mit gefüllter blüte). Pritzel-Jessen 8ᵇ. zunächst wol bezeichnung der silberweiszen blüten.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1017, Z. 56.

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siegeswind simeonskraut
Zitationshilfe
„silberknopf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberknopf>, abgerufen am 26.10.2021.

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