Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silbernebel, m.

silbernebel, m.
silberfarbener nebel:
wem dampft das opfer der bethauten flur?
ihr duft, der hoch in silbernebeln dringt,
ist weihrauch, den die ländliche natur
dem herrn auf niedern rasenstufen bringt.
Salis-Seewis (1821) 5.
übertragen:
er (des freundes geist) ists, der lind
dir, süsses kind,
des schleiers silbernebel kräuselt,
und in der locken fülle säuselt.
Matthisson 1 (1810), 281.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1033, Z. 61.

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Zitationshilfe
„silbernebel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silbernebel>, abgerufen am 26.10.2021.

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