Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberpapier, n.

silberpapier, n.
übersilbertes oder mit silbernen blumen, verzierungen oder auch mit einem silbernen grunde versehenes papier. Campe: silberpapier ohne blumen. Jacobsson 5, 716ᵃ, im vergleich: die luft ist, wie sie gleich nach dem schwinden des abendroths zu sein pflegt, von einer durchsichtig zitternden helle, silbergrau ins weiszliche spielend, dasz für das rasch geblendete auge die massen von wald- und hügelgipfeln und die darüber hinausstrebenden thürme der alten kirche wie ein schwarzer schattenrisz gegen einen bogen silberpapier sich abheben. Heyse kinder d. welt 2 (1890), 111.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1034, Z. 25.

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siegeswind simeonskraut
Zitationshilfe
„silberpapier“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberpapier>, abgerufen am 26.10.2021.

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