Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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silberreif, m.

silberreif, m.
reif, ring von silber.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1037, Z. 24.

silberreif, m.

silberreif, m.
reif, gefrorener thau, hauch, wegen seiner weisze:
o du in die hermeline gehüllt,
und du (jüngling) mit dem silberreif im fliegenden haar (beim eislauf),
wir tanzen ihn auch den bardenliedertanz!
Klopstock 1, 234;
wenn eis am dach in zapfen hängt
und silberreif an schäfers bart.
Herder 25, 55 Suphan.
übertragen: der herr trug ein purpurnes königskleid, eine goldene krone auf dem kopf und einen glänzend schwarzen gelockten bart, welcher vom silberreif der jahre wie von einem fernen sternenschein überhaucht war. Keller 7 (1899), 422.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1037, Z. 25.

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Zitationshilfe
„silberreif“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberreif>, abgerufen am 17.10.2021.

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