Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silbersand, m.

silbersand, m.
1) silberhaltiger sand. Jacobsson 4, 175ᵃ. 2) silberartiger, silberfarbiger sand, sabbione argentino minutino da scurare gli stagni (feiner silberartiger sand zum scheuern der zinngefäsze). Kramer deutsch - ital. dict. 2 (1702), 811ᵇ, weiszer glimmersand, der als streusand beim schreiben gebraucht wird. Jacobsson 5, 699ᵇ, vom sand am meeresstrand:
silbersand
blinkt am strand.
Matthisson (1794) 91.
frei: das meer der ewigkeit stand in gestalt der nacht auf dem silbersand der wellen und sonnen, und aus dem meeresgrund blinkten die sandkörner tief herauf. J. Paul Hesp. 1, 246.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1038, Z. 45.

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Zitationshilfe
„silbersand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silbersand>, abgerufen am 22.10.2021.

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