Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberschild, m., n.

silberschild, m. n.
silberner, silbernes schild:
die alten särge leuchten in der dunklen
verwesungsgruft, wie faules holz,
wie matt die grosen silberschilde funklen!
Schubart 2 (1787), 73;
ich hatte zeit genug,
mich umzuseh'n, wenn ich die silber-schilder
der särge scheuerte, denn darauf halt' ich,
die müssen mir so blank, wie spiegel, sein.
Hebbel 6 (1891), 124.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1041, Z. 59.

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Zitationshilfe
„silberschild“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberschild>, abgerufen am 17.10.2021.

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