Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberschlaf, m.

silberschlaf, m.
mit ergrautem haar bedeckte schläfe, in älterer sprache:
ein welt-kind stöszt sich zwar an dem verlohrnen zahn,
und ärgert seinen blick an eines alten krücke,
es sieht den silber-schlaff vor einen schwantz-stern an,
wodurch ihm schon das grab den trauer-bothen schicke.
Günther 610. 644.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1042, Z. 18.

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Zitationshilfe
„silberschlaf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberschlaf>, abgerufen am 23.10.2021.

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