Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberschnee, m.

silberschnee, m.
schnee, wegen seiner schimmernden weisze dem silber verglichen:
alle wälder geben nicht mehr schatten,
silberschnee glänzt auf der bahn.
Göttinger musenalm. auf 1777 136.
von anderem, was die gleiche farbe hat:
seht der lilien silberschnee.
Rist Parnasz 203;
(wenn) die schönen lilien von neuem wieder glänzen
und der begrünte stock den silberschnee gewährt.
Mühlpforth bei Campe;
wir sehn der haare silber-schnee,
auf wenig scheiteln glänzen.
Canitz 42.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1043, Z. 51.

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Zitationshilfe
„silberschnee“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberschnee>, abgerufen am 23.10.2021.

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