Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberstaub, m.

silberstaub, m.
silber in gestalt von staub. Campe. gern von wasserstaub, wassertröpfchen, die silberartig schimmern: die gegend war ein gebirg, woheraus ein flusz in katarakten sich stürzte, in feinem schaum und dampf von silberstaub. Heinse Ardingh. 1 (1787), 76; der helle schnee des gesunkenen mondes liegt nur noch auf den hainen und triumphbogen und auf dem silberstaub der springwasser. J. Paul Tit. 1, 147;
sie (die elfen) bemalten die flur mit dem heitersten grün,
goszen, mit kleiner hand, perlen und silberstaub
in die locken der blumen.
Hölty 69, 66 Halm;
er sieht in Eurus tagen
der luft chrystallnen silberstaub (regen).
Göttinger musenalm. auf 1777 19.
von reif und schnee:
goldstaub auf deine (eines mohren) locke
streut dort das land Dar Fur;
hier schmückt sie reif und flocke
mit silberstaube nur!
Freiligrath 1 (1886), 15.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1046, Z. 31.

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Zitationshilfe
„silberstaub“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberstaub>, abgerufen am 25.10.2021.

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