Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberstift, m.

silberstift, m.
silberner stift zum schreiben und zeichnen: (ich) spitzte meinen silberstift, und schrieb nun auf die rückseite des elfenbeinernen blattes folgende adresse an die vorderseite. Thümmel reise 6 (1794), 63; auszer zwei unschuldigen groszen sternenaugen war fast kein inhalt in dem gesicht, dessen zarte züge kaum mit dem silberstifte leicht genug anzudeuten waren, den der zeichner dazu gewählt hatte. Keller 2 (1898), 154; es (das mäppchen) enthielt nichts, als eine hohe säule von benannten zahlen, welche der reihe nach durchstrichen waren, mit schwarzer, blauer, roter tinte, mit blei- und silberstift, je nach der tageszeit und dem ort des unterganges. 8 (1899), 271. als musikalisches instrument gedacht: während es meine feder allein ist, die dir erzählt und den wohlklang unverändert zurücktönt, den ich unter dem mondschein der schnell verflogenen nacht meinem silberstifte einblies. Thümmel reise 10 (1805), 103.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1046, Z. 78.

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Zitationshilfe
„silberstift“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberstift>, abgerufen am 22.10.2021.

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