Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberstimme, f.

silberstimme, f.
silberhelle stimme:
schon flosz der freudigen süszen verwundrung
silberstimme.
Klopstock 6, 14 (Mess. 16, 175);
wenn ... beym spiele
mich dein witz allein belebt,
und zum gipfel der gefühle
deine silberstimme hebt.
Gotter im Göttinger musenalm. auf 1772 88 neudr. (ged. 1 [1787], 165);
horch! ihre (der philomele) silberstimme schallt
in hellen doppelschlägen.
Göttinger musenalm. auf 1775 40;
und ihre silberstimme
erklang hinüber in den hain
am düftereichen ufer.
Brückner a. a. o. 178;
ja, dich (die cicade) lieben alle Musen,
Phöbus selber musz dich lieben,
gaben dir die silberstimme.
Göthe 2, 114.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1047, Z. 12.

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Zitationshilfe
„silberstimme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberstimme>, abgerufen am 17.10.2021.

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