Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silbersucht, f.

silbersucht, f.
geldsucht, geldgier: darumb, wer eine böse sache gewinnen wil, der thu auch also, und wie die losen zungendresscher fur gericht thun, wenn sie die silbersucht und das gülden fiber bestehet, schelte, und liege getrost auff die person, so ist die sache gewonnen. Luther 8, 88ᵇ;
disz alles trägt sich zu, und noch wohl ärger sachen,
wo gold- und silbersucht die menschen wilde machen.
Rachel 39.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1048, Z. 66.

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Zitationshilfe
„silbersucht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silbersucht>, abgerufen am 24.10.2021.

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