Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

silberteich, m.

silberteich, m.
silberheller, wie silber schimmernder teich:
einst blühte sie, dem veilchen gleich,
das aufkeimt, und am silberteich
des morgenthaus genieszt.
Eschenburg im Göttinger musenalm. a. 1772 81 neudruck;
sie ein mädchen im kahn beim mondschein) tanzt so schön auf ihrem silberteiche.
Hölty 168, 15 Halm;
das wäldchen, das, der unschuld gleich,
in weissen flor sich hüllet;
und den beschilften silberteich
mit blüthen überfüllet.
Miller ged. (1783) 14;
gleich Apollos schwänen,
auf silberteichen kreisend.
F. Müller 2, 404;
rief es von ferne nicht leise,
flüsternden stimmen gleich?
nein, der schwan ists, der die kreise
ziehet durch den silberteich.
Schiller 11, 209.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1049, Z. 1.

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Zitationshilfe
„silberteich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/silberteich>, abgerufen am 21.10.2021.

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