Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sengerig, adj.

sengerig, adj.,
in der norddeutschen umgangssprache vorkommend: sengeriger geruch (wie von etwas angebrannten); es riecht sengerig. Campe; übertragen: die sache ist sengerig, ist verdächtig, gefährlich (ebenso brenzlich); sangerig, versengt, nach brand riechend Dähnert 397ᵃ; de mëlk smeckt sängrig (angebrannt) Danneil 179ᵇ; sengerig Schambach 190ᵃ. Stürenburg 243ᵇ. ten Doornkaat Koolman 3, 174ᵇ; sangerig brem. wörterb. nachtr. 267; sangerig Frischbier 2, 247ᵇ. Hupel 200 (sangerich, widerlich, mit unangenehmem nebengeschmack); söngerig Kleemann 21ᵇ; sengerig Jecht 103ᵇ. Hertel thür. sprachsch. 228.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 587, Z. 19.

singerig, adj.

singerig, adj.:
mir ist gar nicht singerig zu sinn, ich bin gar nicht in stimmung zu singen; im innern war es ihm aber gar nicht 'singrig' zu mut. Auerbach dorfgesch. 2, 167; 's ist mr nit g'singerig. Hunziker 242. vgl. Seiler 269ᵃ; s. singerlich.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1091, Z. 51.

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Zitationshilfe
„singerig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/singerig>, abgerufen am 18.10.2021.

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