Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sinnau

sinnau,
s. sinau sp. 1064 f. Pritzel-Jessen gibt die formen: sinau, sindauwe, sindaw, sinnawn, sinnow, sondaw, alchemilla vulgaris; ferner: nim synnaw, sanickel, heidnisch wundkraut. Wirsung arzneib. 303 B; sinnaw, unser frawen mantel, gülden genserich, löwendapp, grosz sanickel, löwenfusz und omkraut: heisset bey dem Valerio Cordo griechisch drosium, drosera und psiadium, bey den andern kräutlern und simplicisten alchimilla, stellaria, sanicula maior, pes leonis und planta leonis. ders. im reg.; sinnau oder löwenfusz. Balth. Schnurr 228. belege für sinnow verzeichnet Ch. Schmidt hist. wb. der els. mundart 325ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1152, Z. 22.

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Zitationshilfe
„sinnau“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sinnau>, abgerufen am 26.10.2021.

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