Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sinnbildnis, n.

sinnbildnis, n.,
in der ältern sprache vereinzelt für sinnbild (1): nicht übel hat jener hoff - poet zu der tugendpflantzung eines jungen fürsten folgende sinnbildnusz auffgerichtet, nemblich auff eine rahm ein auszgespante und gegründte mahler-leinwath, beynebens ausz den wolcken ein auszgestreckte hand, die eine mit underschiedenen farben beladene polliten, sambt einem büschel pembsel hielt, auff der ungemahlten leinwath stunde folgendes geschrieben: ad omnia. Abr. a S. Clara reimb dich (1693) 342.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1155, Z. 74.

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Zitationshilfe
„sinnbildnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sinnbildnis>, abgerufen am 23.10.2021.

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