Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sinnchen, n.

sinnchen, n.
ingenium contumax, mens indomita, ferox, propr. sensiculus. Stieler 2030, vgl. sinnlein: euer pathe will ein thättiger mann werden, er greift zu, und will sein sinnchen haben. Luther briefe 4, 419; ich (gott) wil dich nicht mehr straffen, sondern schweigen, und meinen eifer von dir nemmen, dich in deinem sinnichen lassen hin gehen, und machen, wie dichs gelüstet. tischred. 36ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1156, Z. 4.

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Zitationshilfe
„sinnchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sinnchen>, abgerufen am 23.10.2021.

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