Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sinnenreiz, m.

sinnenreiz, m.
sinnlicher reiz, was die sinne reizt. Campe: es giebt eine belebende und eine beruhigende grazie. die erste grenzt an den sinnenreiz, und das wohlgefallen an derselben kann, wenn es nicht durch würde zurückgehalten wird, leicht in verlangen ausarten. Schiller 10, 122;
die schweren gold- und silberschlacken,
die aus der erde zieht der geiz,
belasten freie menschennacken,
sie sind ein niedrer sinnenreiz.
Rückert (1882) 2, 131.
ähnlich das sinnenreizende. Becker weltgesch. 14, 449.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1171, Z. 49.

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Zitationshilfe
„sinnenreiz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sinnenreiz>, abgerufen am 24.10.2021.

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