Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sinnreichheit, f.

sinnreichheit, f.
ingenii vis, vigor, acumen. Stieler 1583; nach der meinung Augustini, ist bequem und nutzlich, das in aller vernunfft und sinnrycheit, der obern unnd undern, grossen und kleynen, wol von gott verstanden werd. Keisersberg paternoster E 4ᵇ; nach dem er (Jupiter) ein man fast grosser sinnreicheit wol mercket, das dz attisch grob volck schier vihischer weyse lebten, da gab er jn gesetz. Franck chron. s. 15ᵃ; dann das vor zeiten die Athener die Thebaner inn vernunfft unnd sinnricheyt weit übertroffen, haben sie allein der landsart unnd dem lufft zuͦgeben (zugeschrieben). Ryff spiegel der gesundheit (1574) 7ᵇ. vgl. sinnreiche.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1200, Z. 72.

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Zitationshilfe
„sinnreichheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sinnreichheit>, abgerufen am 16.10.2021.

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