Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sinwelle, f.

sinwelle, f.
rundung, ahd. sinuuellî rotunditas. Graff 1, 840: dia sinuuelbî des himelis. Notker 1, 766, 19 Piper (Marc. cap. 1, 55); mhd. sinewelle, synwell. Lexer hwb. 2, 937: rotunditas rontheit, sinwellin, -igkeit. Dief. gloss. 501ᵃ; emisperium ... halbsynwelkeit, halbsenewellikeit, -sonne velle (l. sinewelle). 200ᵇ; sinauuelli, globi. von der sinewellin des meres. s. Schmeller 2, 291. auch nhd. noch vereinzelt: ein grosz ungehewer thier, das hett ein bauch, der war als ein weinfasz gestalt, ... und hett nur ein aug, dasselbige stund jm an der mitte seiner stirn, und hette an der weyte unnd simbele, dasz es dreyer schuch weyt und lang war. buch d. liebe 283ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1223, Z. 36.

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Zitationshilfe
„sinwelle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sinwelle>, abgerufen am 28.10.2021.

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